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Namhafte deutsche Orgas vereinen sich

Ph1d0 erklärt den ESDB

Deutschland beweist Weitblick! Am heutigen Sonntag haben sich die wichtigsten Esportsgrößen in Form eines Verbundes zusammengefunden: Überraschenderweise ist auch eine österreichische Organisation unter den Gründungsmitgliedern.

Gründungstag in DFB Villa

Am heutigen Sonntag fanden sich in der Villa des Deutschen Fussballverbundes, die meisten deutschen Organisationen,Turnierveranstalter und Publisher ein, um die Gründung zu feiern. Denn ab sofort vereint sich die Deutsche „Elite“ in einem Dachverband namens ESBD. Von BIG bis hin zur ESL, aber auch die österreichische Organisation WiseWizards befindet sich im Gründungskreis, wobei auch deutsche Traditionsorganisationen wie mousesports und SK Gaming fehlen.

Ziele unbekannt

Über die Ziele des Verbands ist noch wenig bekannt. Lediglich folgendes findet sich auf der Homepage: „Der ESBD ist seit dem November 2017 der Verband des organisierten eSport in Deutschland. Als Fachsportverband integriert er bundesweit Breiten- und Spitzensport und repräsentiert organisierte Spieler*innen, Vereine, Teams und Veranstalter.“ Deswegen haben wir versucht Philipp ‚Ph1d0‘ Dorner zu erreichen der uns in einem kurzen Interview einen Einblick in den ESBD gewährt.

Im eSport-Bund Deutschland versammeln sich fast alle deutschen Orgas mit Rang und Namen, auch WiseWizards sind dabei, was ist das primäre Ziel dieses Dachverbands.

Das primäre Ziel ist Kooperation auf vielen verschiedenen Ebenen zwischen allen Beteiligten und Entscheidungsträgern im deutschsprachigen esports und letztendlich natürlich dessen Förderung und Entwicklung. Ich denke, der ESBD ist ein bedeutsamer Schritt für die weitere Professionalisierung, was man auch daran sieht, dass nahezu alle großen Organisationen und andere Big-Player mit von der Partie sind. Dass wir die Möglichkeit hatten und haben, als einzige österreichische Organisation Gründungsmitglied eines so wichtigen Verbandes zu sein und so mitgestalten können, erfüllt uns natürlich mit viel Stolz.

Copyright ESBD
Copyright ESBD

Wie kommt es dazu, dass ein österreichischer Verein bzw. Organisation in Deutschland beim eSport Verband ein Gründungsmitglied wird ? Was hat dich schlussendlich dazu veranlasst beizutreten?

Grundsätzlich denke ich, ist es immer gut, einen Verband dieser Art auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Das uns mit WiseWizards jetzt die Ehre zu teil wird, als österreichische Organisation Gründungsmitglied zu sein, ist natürlich einfach toll. Als ich von Niklas Timmermann (Attax) angeschrieben und gefragt wurde, ob wir von WiseWizards Interesse an der Teilnahme hätten, habe ich ohne zu zögern zugesagt. Wir sind sehr froh, von Beginn an mit dabei zu sein und ich bin auch persönlich von der Arbeit und der Essenz für den deutsprachigen (Spitzen)esport überzeugt.

Wäre es deiner Meinung nach wichtig, auch in Österreich eine ähnliche Kooperation zwischen den Teams, Veranstaltern, Ligen & Co anzustreben?

Ich denke, dass Absprache und Zusammenarbeit immer angebracht ist und letztendlich allen ihr Werk erleichtert. Der ESBD hat aber natürlich das Ziel, eine wirkliche Institution darzustellen, was sich schon allein durch äußerst tollen Rahmenbedingungen und die hochprofessionelle Arbeit bereits im Vorfeld, aber auch die enorme Resonanz aus Politik und anderen Bereichen abzeichnet.
Ich denke für Österreich, speziell als “kleines” esports-Land, ist es einfach wichtig, untereinander zusammenzuarbeiten und die Szene voranzutreiben. Letztendlich sollte, wie ich schon in div. anderen Interviews immer wieder geäußert habe, ohnehin das Ziel jedes österreichischen E-Sportlers sein, die selbstgezogenen Grenzen zwischen den deutschsprachigen Ländern zu überwinden und in weiterer Folge auch in Deutschland & Co Fuß zu fassen.

Quelle: ESDB

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