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Dänemark überlegt Skinwettverbot

Das Glücksspiel mit kosmetischen Gegenständen in Onlinespielen gerät immer mehr in den Fokus von Regierungen. Nachdem Belgien über ein Verbot nachdenkt, scheint der nächste Staat Schritte zu überlegen.

Seiten gesperrt?

Skinbetting in seiner jetzigen Form könnte in Dänemark bald ein Ende gefunden haben. So soll ein dänisches Esport-Magazin erfahren haben, dass die Glückspielbehörde alle Gambling-Seiten mit Steam-Login blockieren soll. Doch bevor es so weit ist, müsse noch abgeklärt werden ob dies auch dem dänischen Gesetz entspricht. Dazu soll am 23. diesen Monats eine Verhandlung abgehalten werden ob solch ein radikaler Schritt gerächt wäre.

Vorgehen nicht neu

Mit der selben Vorgangsweise löste man bereits in der Vergangenheit ähnliche Probleme. Denn das Problem mit der Internetpiraterie löste der skandinavische Staat ebenso, indem die Telekommunikationsbehörde einfach einen DNS Bann für solche Seiten aussprach. Nun sollen also Skinwetten verbannt werden. Bereits im Sommer 2016 versuchte der Publisher VALVe mit einer Unterlassung gegen diverse Glücksspielseiten, der Herr der Lage zu werden, jedoch mit mäßigen Erfolg. Denn die Seiten existieren unter neuen Domains weiter. Vielleicht müssen erst Staaten gegen solche Seiten vorgehen, damit die dubiosen Unternehmungen ein Ende finden.

Quelle: Esportsmagasinet.dk

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