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eSports ist Sport!

In Deutschland bezieht die erste politische Partei eine klare Stellung zum Thema eSport. Das Bündnis 90/Die Grünen in Berlin fordert eine Gleichstellung vom kompetitiven Computerspielen und dem konventionellen Sport. Dabei weißen die Grünen auch auf die Vielfältigkeit hin, die mit dem eSport einhergeht.

3 Punkte

Das Positionspapier beruft sich dabei auf drei Hauptthesen. Dabei lautet der erste Pukt schon sehr viel sagend: “eSport ist Sport”. Dabei nimmt die Partei klar Stellung in einem äußerst kontrovers diskutierten Diskurs. Denn erst in den letzten Monaten nahmen sich einige Funktioniere aus diversen Sportsparten das Recht heraus darüber zu urteilen und sprachen dem eSport den Sport ab.

Kulturfaktor

Als zweite These wird eine kulturelle Annäherung gesucht, “eSport ist Sportkultur”. Dabei steht vor allem die Infrastruktur im Mittelpunkt. Denn Gaminghäuser, Esport-Vereine oder Ligabetrieben soll stärker gefördert werden. Außerdem soll Berlin als Standort für den eSport weiter gestärkt werden. Vor allem sollen dabei internationale Turniere weiterhin den Weg in die deutsche Bundeshauptstadt finden.

eSport ist Gesellschaft

“eSport ist Gesellschaft” heißt der letzte Punkt und ist wohl in der eSports-Community Musik in den Ohren. Dabei rückt besonders in Fokus die Gleichstellung und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Gleichzeitig drücken die Grünen auch in eine offene Wunde, denn die Partei erwartet sich von der eSports-Community auch eine Förderung von weiblichen eSportlerinen, denn die seien offensichtlich unterrepräsentiert.

Aufgaben zu erledigen

In Deutschland bemerkt die Politik immer mehr welche große Chance die neue Kultur des eSports für die Wirtschaft und Gesellschaft haben kann. So kann man sich nur wünschen, dass auch bald in Österreich der Stein ins Rollen kommt!

Links: Anja Schillhaneck

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