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Das sagt die Community zum Update

„Danger Zone“ nennt sich der neue Battle Royale-Modus, bei dem maximal 18 Spieler auf einer der Map sich duellieren. Das Ziel, der letzte Überlebende zu sein. Der neue Modus soll ein Angebot für die doch festgefahrene Struktur des Spiels sein. Dabei wird das gestrige Update im Netz kontrovers diskutiert. Die Spieler teilen ihren Unmut über diverse Social-Media Kanäle mit. Wir haben uns innerhalb der österreichischen Community umgehört, wie finden es die Spieler?

Schritt in die richtige Richtung

Dabei überraschte uns vor allem eine Tatsache, denn alle Spieler die wir gefragt haben sind positiv überrascht. Durch die Bank wird es als Fortschritt gesehen, im Gegensatz zu diversen Kommentaren auf verschiedenen Social-Media Plattformen. Der momentane Plan-B Spieler Jakob „Yumaz“ Lang meint dazu:

„In meinen Augen ist das Update ein Schritt in die richtige Richtung. CS:GO hat in der letzter Zeit unter anderem aufgrund anderer aufsteigender Games gelitten. Ich denke, dass mit den neuen Features und vor allem der Tatsache, dass das Spiel absofort Free to Play ist, einige neue Spieler den Weg zu Counter-Strike finden und das für die gesamte Community von Vorteil ist. Die neuen Modi habe ich persönlich noch nicht getestet und dies wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern, einfach weil das Interesse fehlt.“

Positiv

Aber auch Private eSports Roman „Mongol“ Czylok kann den Neuerungen einiges positives abgewinnen, wenngleich er noch nicht alle neuen Features testen konnte:

„Da ich bis vor kurzem keine Möglichkeit hatte, das Update zu nutzen, da ich AMD User bin, kann ich noch wenig sagen. Jedoch finde ich die Idee gut, dass CS:GO gratis wird. Die Ängste der Leute kann ich nicht verstehen, der „trust Factor“ wird langfristig dafür sorgen, dass die Cheater ausgesiebt werden. So werden die meisten Leute nicht mal merken, dass es free2 play geworden ist. Den Battle Royal Modus werde ich erst testen, jedoch stehe ich dem auch positiv gegenüber.“

Asien Potenzial

Der ehemalige ieS Virtual Gaming Spieler maku merkt an, dass das Potenzial das auf bis dato noch nicht wirklich ausgeschöpft worden ist, jetzt noch zusätzlich an Dynnamik gewinnen könnte. Dennn der asiatische Markt ist es gewohnt ihre eSports-Titel als free to play zu benutzen:
Tobias „maku“ Krug:

„Ich persönlich freue mich sehr über das neue Update, aber nicht weil der Battleroyal Modus so toll ist, sondern weil ich denke, dass die Veränderung zu einem F2P Spiel sich sehr gut auswirken wird auf die Spieleranzahl (vor allem in Asien). Dass Valve auch das Update etwas über Twitter kommuniziert, denke ich ist ein Schritt in die richtige Richtung. Inhaltlich finde ich das Update sagen wir mal ausbaufähig, aber es ist auch sehr schwierig in Counterstrike schwerwiegende Veränderungen zu bringen, da sonst der Aufschrei der Community wieder sehr laut ist. Besser solche Updates als keine Updates und keine Kommunikation seitens Valve meiner Meinung nach.“

Der erst eben zurücktgetrene Akashpreet „^Shipta“ Wedech schlägt einen ähnlichen Weg ein, dabei macht er aber auch gleichzeitig klar, dass die große Sorge vor mehr Cheater nicht berechtigtt ist:

„Das neue Update ist top, da es weiter Spielelemente für die Casual Spieler rein bringt und gleichzeitig nichts für die Pro-Szene kurz vor dem nächsten Major ändert. Das Cs:GO free to play wird ändert nichts an der Cheater Situation, die bereits Valve einigermaßen gut im Griff hat. Gibt noch ja immer noch FACEIT oder ESEA. Dort können die Spieler noch immer mit einem guten Anti-Cheat spielen.“

VALVe erkennt die Schönheit der Chance

VALVe reagierte auf den Battle Royal Modus und versucht den beliebten Modus einzubinden. Dabei versucht man anscheinend auch mit dem Vorurteil, dass CS:GO für Gelegenheitsspieler unfreundlich sei aufzuräumen. PUBG und Co. nahmen ohne jeden Zweifel ein Stück der Spielerzahl weg, ob der neue Modus einige Spieler wieder zurückbringen wird bleibt fraglich. Festhalten lässt sich aber, dass CS:GO um einen interessanten Modus mit diesem Update reicher wurde.

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