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Private eSports turbolenter Neustart

Private eSports legte im vergangenen Jahr einen steilen Aufstieg hin. Doch auch der fulminante Start konnte die Wiener nicht vor dem Absprung ihres CS:GO-Teams bewahren.

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„Geld regiert die Welt“ diese Phrase trifft vor allem in der heimischen eSport-Szene zu und das musste auch Private eSports gegen Ende des Jahres am eigenen Leib spüren. Denn der Einstieg von No Limit Gaming in den Markt bekam besonders diese Organisation zu spüren. Das ganze Lineup verließ die Organisation. So stand man mit einer Partnerschaft für das A1 Hub da, jedoch hatte man kein CS:GO-Team mehr, das sich dort treffen und vorbereiten könnte. Die Organisation und allen voran Christian Österreicher, begab sich auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz. Es spricht für den Charakter von Dimitris „MITSARAS“ Filoxenidis, dass er trotz seines Abgangs noch aktiv mitwirkte, passende Nachfolger zu finden.

#NeverWasteTalent

Frei nach dem Motto „#NeverWasteTalent“ verkündete Private wenige Tage später ihr neues Lineup. Das neuformierte Team wurde dabei international. Angeführt wird es von den beiden ehemaligen ieS Virtual Gaming Spielern Michael „sesL“ Higatzberger und Tobias „Maku“ Krug, die auch die einzigen Österreicher sind. Außerdem gelang es den ehemaligen WiseWizards Akteur Jonas „j1NZO“ Jalowski, als auch Abiseck „zed“ Baskaran und den Luxemburger Alex „khalifa“ Rasquin zu verpflichten. Ein äußerst junges Team, dass ohne Zweifel ihre besten Tage in CS:GO vor sich haben wird. Die Räumlichkeiten des A1 Hubs wird das Team wohl aber selten nutzen können, da keiner der Spieler in Wien lebt.

Holpriger Start

In zwei Ligen kann man das Team mittlerweile verfolgen. In der ESEA Main steht man nach zwei Spieltagen auf dem nicht vielsagenden Platz 65. Heute folgt das nächste Spiel gegen das Team Legion Gaming EU, das beide Spiele verloren hat. In der dritten Division der ESL Meisterschaft wurde ein Spiel mehr absolviert, doch auch hier gilt gleiches wie zuvor. Nach solch einer kurzen Zeit lässt sich kaum ein Trend erkennen, wenngleich es ein Stück überrascht, dass Private bereits zwei Spiele in einer Division verloren hat, in der sie zu den Favoriten zählen.

Geduld

Das Lineup hat ohne jeden Zweifel das Potenzial, sich im deutschsprachigen Raum einen Namen zu machen. Dafür wird Geduld gefragt sein, aber auch die Gemüter müssen lernen mit Rückschlägen umzugehen. Denn Talent alleine wird das Team nicht in die Regionen bringen, in der es das Potenzial hätte, zu spielen. Es werden vor allem Geduld, Moral und Teamplay sein, die dieses Team an ihre Ziele führt, denn an der Qualität der fünf jungen Spieler muss nicht gezweifelt werden. Die Frage ist, ob sich die Spieler selbst die Zeit geben werden. Wer die Spiele von Private eSports mal live mitverfolgen will, kann das via Stream von Maximilian „ofenmeister“ Ofenböck. Denn er ist unter die Streamer gegangen und kommentiert auf seinem Twitch-Kanal alle Spiele:

ofenmeister-Twitch

Lineup Private eSports:
Michael „sesL“ Higatzberger
Tobias „maku“ Krug
Jonas „j1NZO“ Jalowski
Alex „khalifa“ Rasquin
Abiseck „zed“ Baskara

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