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Nordamerika? Ja,bitte!

Als Anfang Dezember Counter-Strike:Global Offensive den Schritt in Richtung free2play gemacht hatte, war es nur logisch, dass das Spiel einen Spieleranstieg erleben werde. Doch Nordamerikas Organisationen könnten noch zusätzlich dazu beitragen, dass das Spiel weiter wächst.

Spielerhoch

Am Montag den 4. Februar 2019 gelang es erstmals seit August 2017, dass CS:GO den BR Klassiker PUBG in den dauerhaften Spielern wieder überholen konnte. Ein temporärer Erfolg ohne jeden Zweifel, den man den free2play Umstellungen zu verdanken hat. Doch ein vermeintlicher Push für das Spiel könnte aus einer ganz unerwarteten Richtung kommen.

Nordamerika

Die nordamerikanische eSport-Infrastruktur mit ihrer Organisationskultur wirkt beeindruckend. Vor allem kann man eine Eigenschaft den Organisationen zuschreiben, finanzkräftig. Prestigeträchtige Organisationen wie Cloud9, Team Liquid, Team EnVyUs und NRG setsen weiterhin auf den König unter den FPS Spielen. Doch in den letzten Jahren haben sich Organisationen mit einer großen Reichweite zurückgezogen. CLG, TSM, Dignitas und auch der Kurzauftritt von 100Thieves zeigen, dass einige populäre Namen in der CS:GO-Landschaft fehlen. Wenngleich zumindest CLG und Dignitas noch weibliche CS:GO-Abteilungen haben.

Fehlender Spielerpool?

Einer der Gründe, weswegen die nordamerikanischen Organisationen im Moment Abstand halten, könnte unter anderem sein, dass das nordamerikanische Talent nicht in großen Mengen vorhanden ist. Im Vergleich zur CIS und Europa Region fällt das Niveau ab. Auch in anderen Spielen wird das deutlich. So ist die amerikanische Liga von League of Legends, die LCS, vor allem dafür bekannt viele Imports aus diversen Regionen der Welt zu kaufen. Obwohl amerikanische Organisationen kein Problem haben viele Legionäre zu bezahlen, scheint es ihnen wichtig, dass die Spieler in den USA leben, wie am bsp. vom Team EnVyUs deutlich wurde.

Zwei Orgas auf der Suche

Doch jetzt scheint so manche Organisation wieder auf den CS:GO-Geschmack gekommen zu sein. Denn im Januar gab Matt “Nadeshot” Haag, der CEO von 100Thieves in einem AMA bekannt, dass CS:GO wieder ein Thema für die Organisation sei. Aber auch TeamSoloMid scheint ihre Rückkehr zu planen. Nachdem man Anfang 2017 kein Team mehr in ihren Reihen willkommen heißen konnte.

Wir brauchen Nordamerika

Die Organisationen aus Europa und der GUS-Region beherrschen das Geschehen in CS:GO, kaum ein namhafter Verein fehlt in der Szene, zumindest aus diesen beiden Regionen. Doch blickt man über den großen Teich, wird einem bewusst, dass hier große Namen abgehen. Ob das an den teuren franchise Ligen liegt, denn für einen Platz in der LCS oder in der OW Liga muss man schließlich Beträge bis zu 50 Millionen US Dollar hinlegen, kann nur erahnt werden. Aber Fakt ist, dass wenn CS:GO weiterhin wachsen will, sind Namen wie TSM, 100Thieves und Co. sicher fördernd, damit CS:GO weiterhin die unangefochtene Nummer 1. im FPS-Bereich bleibt.

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