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NoxFire League: Eine Liga voller „Zufälle“

Schwere Vorwürfe, Cheats, Spielmanipulation und abstruse Wetten.

Der 8. Februar stellte den Start dar, für die NoxFire League. Genau ein Monat später werden schwere Vorwürfe gegen die teilnehmenden Teams veröffentlicht, aber auch gegen die Liga selbst.

Gerüchte und Vorwürfe

In der NoxFire League tummeln sich namhafte Teams wie 3DMAX, Unicorns of Love Windigo und forZe. So wirkt die Liga auf den ersten Blick wie eine x-beliebige Onlineliga, die mittlerweile Gewohnheit in CS:GO ist. Doch nun erheben einige bekannte Twitter-Persönlichkeiten schwere Vorwürfe gegen die Teams und den Veranstalter. Es soll während der Ligaphase bereits zu mehreren Spiel- und Wettmanipulationen gekommen sein.

Bulgaren im Mittelpunkt

Die ersten Vorwürfe tauchten im Spiel des bulgarischen Teams Heavy KnockOut gegen Akopalipsa auf. Der Spieler des serbischen Teams Petar „HOLMES“ Dimitrijevic äußert seinen Unmut auf Twitter und belegte seine Zweifel daran, ob das Gegenüber auch wirklich ohne Hilfsmittel spielt.

Der erste Clip zeigt den AWP-Spieler der Bulgaren, der allem Anschein eine sehr intensive Beziehung mit einer Wand entwickelt hat. In weiterer Folge gelingt es ihm zwei gegnerische Spieler zu holen, somit lenkt er die Runde ganz allein in die Richtung der Bulgaren.

Einen weiteren Clip in diesem Spiel zeigt, wie das bulgarische Team bereits frühzeitig darauf spekuliert, dass die Serben auf den A-Spot pushen. Dabei ist es vor allem interessant, dass KnockOut zu diesem Zeitpunkt noch nicht genügend Informationen gesammelt haben kann, um diesen Rush vorherzusagen. Womöglich studierte man die Demos des Gegenübers oder spekulierte, dennoch bleibt die schiefe Optik.

Transaktionen

Außerdem tauchen diverse Spielmanipulationen im Zusammenhang mit dieser Liga auf. Der Schwede Werze dokumentiert auf seinem Twitter-Feed, teilweise äußerst spektakuläre Quoten. Erstmals bemerkt der leidenschaftliche eSports-Wetter Unregelmäßigkeiten am 26. Februar. Danach lässt ihm das Thema keine Ruhe und er dokumentiert immer wieder die gleiche Strategie.

5 Minuten vor dem Spiel

So bemerkt Werze, dass manch ein Spiel fünf Minuten vor Beginn große Quotenunterschiede aufweist. So werden äußerst unrealistische Szenarien, die für gewöhnlich hohe Quoten besitzen, wie zB., dass Team A gegen Team B mit  11 Runden Vorsprung gewinnt, extrem hohe Summen gewettet. Die hohen Geldbeträge haben dann zur Folge, dass die Quote einbricht. So hatte die Quote von AVANGAR gegen Bojestvata anfänglich eine Quote von 1.90 und kurz vor dem Spiel nur mehr eine Quote von 1.25.

Auch wenn AVANGAR der klare Favorit in diesem Match gewesen ist, so bleibt abermals ein schiefer Eindruck, denn das kurz vor Spielbeginn enorm hohe Summen gewettet werden, lässt eben viel Raum für Spekulation.

Deutsche Beteiligung

Doch dem noch nicht genug. Erst gestern reihte sich ein weiterer kurioser Fall dem Geschichtsstrang. Im Spiel der Unicorns of Love gegen NEXUS kam es zu einem äußerst eigentümlichen Teamkill, wie der Tweet von Don Haci beweist.

Die Deutschen verloren die Partie noch mit 14:16 und das Internet war abermals erzürnt. Heute verfasste der „Täter“ Oliver „kzy“ Heck einen Tweet bei dem er sich entschuldigte, für seinen emotionellen Ausraster.

Schädlich für die Entwicklung

Ob es sich um reine kriminelle Energie handelt, oder eben nicht, wird sich heute nicht beantworten lassen. Ohne jeden Zweifel haben die Ereignisse einen äußerst schädlichen Eindruck hinterlassen. Meine Wenigkeit hat bereits mit Werze Kontakt aufgenommen, um sich weiter bei der Recherche zu beteiligen. Die Ergebnisse werden zeitnah auf alpenScene veröffentlicht. Denn Betrug sollte in CS:GO keinen Platz haben.

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