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CS:GO zu uninteressant für Streamer?

Felix „xQc“ Lengyel ist ein vormaliger Overwatch Profi, mittlerweile agiert er als Streamer auf Twitch. Dabei machte er kürzlich eine bemerkenswerte Aussage. Denn laut Lengyel sei CS:GO einfach zu uninteressant für Streamer.

Turnierstreams

Wenn es um das Streamen von Counter-Strike: Global Offensive geht, wird Twitch von Tausenden von Fans dominiert, die Turniere und „Officials“ verfolgen und nicht von einzelnen individuellen Kanälen. Das heißt nicht, dass niemand das Spiel streamt, denn die Kategorie enthält eine große Anzahl regulärer Kanäle. Normalerweise braucht es aber jemanden wie den früheren Profi Michael „shroud“ Grzesiek, der ein paar PUGS spielt, damit ein Kanal die Turniere überstrahlt und in den Charts auf den vordersten Plätzen steht. Auf diese Tatsache weißt „xQc“ hin.

NASA Wissenschaftler

Während seines Streams am 13. Juli ging der ehemalige Overwatch-Spieler auf die Frage ein, warum niemand wirklich CS:GO-Streams überträgt. Er erklärte, dass es sehr schwierig sei, neben den Turnieren andere Kanäle zu finden. Denn wenn ein Turnier läuft, findet man genau den selben Content in verschiedenen Sprachen, dann findet man noch Übertragungen aus vergangenen Zeiten, die unter „rerun“ laufen. Lengyel brüskiert sich sogar soweit, dass eine erfolgreiche Suche um einen Contentcreator zu finden oder kennenzulernen, eine Arbeit für einen NASA Wissenschaftler sei. Dabei wird die Tatsache komplett ausgeblendet, dass Twitch sehr wohl Funktionen wie das Folgen anbietet, um die Suche zu erleichtern.

Das Ende naht?

CS:GO kann nicht auf große Contentcreoter blicken, wie sie andere E-Sport Titel haben. Ein Tyler1 in League of Legends, ein Dr. Disrespect in PUBG oder ein Ninja für Fortnite, sind Publikumsmagneten. Das heißt gleichzeitig auch, dass diese Personen als eine Form von Spielebotschafter auftreten. Ob diese Tatsache früher oder später noch zu einem Problem werden könnte, bleibt abzuwarten. Doch an dieser Darstellung werden wohl noch mehrere Gedanken notwendig sein, damit ein Urteil gefällt werden kann. Denn das Problem, dass Counter-Strike für Hobbyspieler zu unfreundlich sei, bekommt durch den ehemaligen Overwatch-Profi eine neue Bedeutung.

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