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Das letzte Event von Zeus

Danylo „Zeus“ Teslenko zählt ohne jeden Zweifel zu den eindrucksvollsten Personen, die Counter-Strike je hervorgebracht hat. Heute in Moskau feiert der legendäre Ingameleader seinen Abschied.

Größter Erfolg in GO ohne Na’Vi

In den ersten Jahren von CS:GO feierte Na`Vi Ende 2015 und Anfang 2016 einige Erfolge, jedoch dauerte es einige Zeit, bis Teslenko wirklich angekommen war in CS:GO. Nach einer Reihe enttäuschender Ergebnisse wurde Zeus im Sommer 2016 durch den vermeintlich besten Spieler der Welt Aleksandr „s1mple“ Kostyliev ersetzt. Seine Reise ging weiter zu Gambit, dort gelang ihm auch der größte Coup seiner Global Offensive Karriere.

Gegen die brasilianische Mannschaft der Immortals feierte er seinen einzigen Majorsieg. Danach ging es zurück zu Natus Vincere, um dort den Majorerfolg zu wiederholen. Doch bei seinem zweiten Auftritt blieb der große Wurf aus. Dabei war er zuletzt beim Major in London ganz knapp dran.

Seit seiner Rückkehr zu Na`Vi hat das Team vier große Events gewonnen, von denen das letzte fast fünf Monate zurückliegt. Auch die Auswechslung von Ioann „Edward“ Sukhariev durch Kirill „Boombl4“ Mikhailov brachte nicht die gewünschten Resultate. Die Neuverpflichtung Mikhailov wird vermutlich auch zukünftig die Rolle von Teslenko übernehmen, große Fußstapfen für den jungen Russen. Zeus wirkte seit 2002 als professioneller Counter-Strike-Spieler und wurde bekannt, nachdem er von 2009 bis 2012 für Na’Vi in CS 1.6 gespielt hatte.

Ein letztes Mal

Am Samstag tritt er dann zum letzten Mal vor den Vorhang, um das Ende seiner Karriere zu feiern, die Anfang der 2000er Jahre in CS 1.6 begann. Er spielte für etablierte CIS-Teams wie pro100, Virtus.pro, DTS und KerchNET, bevor er den legendären Kader von Natus Vincere gründete, der 2010 die 1.6 Szene dominieren sollte. Doch an die Erfolge konnte er nie mehr anschließen. Nachdem bereits Fatih „gobb“ Dayik im Juli zurückgetreten ist, verliert CS:GO damit den letzten verbliebenen großen Ingameleader aus 1.6. Teslenko wird sicherlich eine große Lücke hinterlassen, so werden ihm die Arena in Moskau und auch seine Mitspieler versuchen, einen gebührenden Abschied zu leisten.

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