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INRI sagt leise Servus!

Seit 2006 versuchte INRI.eSports eine feste Größe in der österreichischen E-Sport-Szene zu sein. Doch 2019 wird das letzte aktive Jahr gewesen sein. INRI schließt ihre Pforten endgültig.

Fester Bestandteil

Genau vor 13 Jahren erstrahlte das Licht von INRI.eSports mit dem damaligen populären Spiel Call of Duty2. Schnell folgten weitere Spiele wie Counter-Strike, Starcraft und auch League of Legends. Dabei stand immer das Ziel im Mittelpunkt, den österreichischen E-Sportlern eine optimale Umgebung zu bieten, um sich zu entwickeln. 2010 folgte dann ein weiterer großer Schritt für die steirische Organisation. „INRI eSports – Verein zur Förderung von Jugendinteresse“ wurde gegründet, damit auch eine Rechtssicherheit für die Organisation besteht.

Copyright INRI

Mr. INRI

INRI.eSports ist vor allem mit einem Namen verbunden, Stephan „StOuFf“ Pollin verkörperte die Organisation wie kein Zweiter. Anfänglich noch als Call of Duty Spieler, später dann als Obmann des Vereins. Pollin gelang es in den Jahren seine Organisation zielgerichtet zu platzieren, dieser Erfolg bleibt besonders beachtlich. Denn der Name ist aus heutiger Sicht nicht mehr aus der österreichischen E-Sportkultur wegzudenken. Der etwas krude wirkende Totenkopf ist ein fixer Bestandteil und wird wohl auch nicht so schnell in Vergessenheit geraten.

Copyright: INRI

Multigaming

Die Organisation kannte keine Grenzen bei ihren E-Sport Abteilungen, Counter-Strike Teams gehörten zum Inventar aber auch Call of Duty, League of Legends und Starcraft Spielern hatte man ebenfalls ein Zuhause geboten. So feierte die Organisation eine Zeitlang auch reihenweise Erfolge unter anderem auf der Lan „nur 48 Stunden“. Aber auch der sensationelle Aufstieg in die 99Liga Division 2 darf nicht vergessen werden. Dies gilt vermutlich als eine der größten Sensationen in der österreichischen Geschichte von Global Offensive!

Beachtliche Zahlen

Zwischenzeitlich konnten sich die Steirer auf über 100 Mitglieder berufen. Doch damit ist jetzt Schluss! Darunter fanden sich bekannte Namen wie Raphael „C3dril“ Neuhauser, Roman „Mongol“ Czylok, Manuel „Auerc0re“ Auer und viele mehr. INRI.Esports schließt endgültig ihre virtuellen Tore. Doch der Kern des Managements wird einen Neuanfang bei einer extra dafür gegründeten Organisation wagen. Somit ist es kein Abschied für immer.

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