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Teenager erschafft HestiaNet und bannt damit tausende Cheater

Ein 19-Jähriger sorgt mit seinem Anti-Cheat Tool HestiaNet für Furore. Der künstlichen Intelligenz gelingt es in kürzester Zeit, tausenden Cheatern das Handwerk zu legen. Dabei braucht das Programm nur wenige Sekunden pro Fall.

Im Alleingang

Ein CS:GO-Spieler und Hacker, 2eggs, hat eine KI namens HestiaNet erstellt, die Cheater effizienter und schneller identifiziert als es je jeder Spieler könnte. Sein bisheriger Erfolg? Mehr als 15.000 Cheater sind bereits ins Netz gegangen.

Seit 2015 Daten gesammelt

Seine Kreation mit dem Titel HestiaNet basiert auf Spieldemos von 2015 bis heute und wurde darauf trainiert, verdächtiges Verhalten von der Norm zu trennen. Je mehr es sieht, desto besser kann es Abnormalitäten und somit Cheater erkennen. Er führt das Programm von seinem CS:GO-Hauptkonto aus und lässt es seinen Job machen. Beim Betrachten eines Overwatch-Falls kann HestiaNet in nur wenigen Sekunden feststellen, ob die Person betrügt oder nicht. HestiaNet zeichnet die SteamID auf und prüft regelmäßig, ob der Account einen Bann erhalten hat. Danach passt die KI ihre Entscheidungsfindung auf der Grundlage dieser Informationen an, um die Richtigkeit ihrer Urteile noch zu verbessern.

Hohe Genauigkeit

Von 17.659 Fällen, die HestiaNet durchgearbeitet hat, wurden 15.356 für schuldig befunden und 15.104 von Valve gesperrt. Viele der gemeldeten Spieler galten zwar als verdächtig, aber mehrere Spieler mussten sich dem System anschließen. Es ist jedoch erstaunlich, dass die Zahlen aus dem System der künstlichen Intelligenz so deutlich hervorgehen. Ob Valve dies untersuchen und mit 2Eggs über sein neues Programm sprechen wird, ist nicht bekannt. Doch gelang es dem Spieler, eine effiziente Methode um Cheatern das Handwerk zu legen, zu erschaffen. Den Namen hat das Programm übrigens von der griechischen Göttin Hestia. Die Göttin steht für Friede im eigenen Haus, ein gut gewählter Name.

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