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Nur Verlierer in den ESEA-Ligen

Keine Erfolgsmeldungen in dieser Saison in den ESEA Ligen. Die letzte österreichische Hoffnung verabschiedete sich am Donnerstag aus den ESEA Main Playoffs. Eine Rückschau.

ERN muss runter

Gleich zwei Teams mit österreichischer Beteiligung nahmen in dieser Saison an der ESEA Advanced teil. Esport Rhein-Neckar übernahm den Platz von dem österreichischen Lineup, das in der Vorsaison unter der Flagge von No Limit für eine Sensation sorgen konnte. Doch der Aufsteiger verabschiedete sich gleich nach einer Saison. Vier Siege und zwölf Niederlagen standen nach der Spielzeit in der Statistik. Obwohl NLG den Platz an ERN abgegeben hatte, fand sich das Team dennoch in der Advanced wieder, das Team rund um Christoph „chrissK“ Kröll konnte nicht wesentlich besser abschneiden. Zwar konnte man sechs Siege holen, aber musste auch zehn Niederlagen einstecken. Die Liga konnte zwar gehalten werden, doch das Team rechnete sicherlich mit einem besseren Ergebnis.

TTW hält Klasse – plan-B gelingt es nicht

In der Main Division gab es ebenfalls zwei österreichische Teams. Einerseits feierte TTW nach dem Aufstiegserfolg ihre erste Saison im Vorhof zur CS-Champions League. Dabei gelang es die Liga zu halten, um in der nächsten Saison dann einen Angriff auf die Playoffs zu starten. Der Klassenerhalt gelang unter anderem auch dadurch, dass das junge Team von drei Default Wins profitierte. Andererseits heißt ein alter Bekannter der Main plan-B esports. Anfänglich gab das Lineup bekannt, dass der Aufstieg als dezidiertes Ziel angegeben ist. Zwar gelang es, die K.O-Phase zu erreichen, jedoch schied plan-B bereits in der zweiten Runde des Lower-Brackets aus. Ein Mitgrund konnte unter anderem auch gewesen sein, dass man Lospech hatte. In der Winner-Bracket-Runde hieß der erste Gegner Asterion, kurz gefasst: eine Nummer zu groß. Auch die Italienier von Zorka Gaming waren dies am Donnerstag. Da setzte es eine 0:2 Niederlage und der Aufstiegstraum muss auf eine weitere Saison verschoben werden.

Erfolge? Eine Seltenheit!

Die österreichischen Organisationen beweisen regelmäßig, dass es zwar gelingt, mit den europäischen Teams temporär den viel genannten Schneid abzukaufen. Doch die großen Erfolge, wie der von NLG aus der Vorsaison, sind alles andere als Gewohnheit, zumindest jetzt noch nicht.

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