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TKA Academy der überraschendste Aufsteiger

Der zweite Aufsteiger könnte wohl selbst über ihren Erfolg überrascht sein.

Vor Beginn der Relegation war das Academy Team von TKA sicherlich nicht auf der Favoritenposition, um in die Pro Series aufzusteigen. Am Ende gelang es dennoch und sie wird sich vermutlich selbst überrascht haben, mit diesem Erfolg.

Gleich hinter Favoriten

TKA Academy schloss auf dem dritten Tabellenplatz ab, mit einer Statistik von 9 zu 5. Die Niederlagen setzte es gegen TTW, XGS und eine Map gegen Wooky eSports Black, gegen den Rest der Tabelle hielt sich das Team rund um Niklas “rizzlas” Rizzi fehlerfrei. Wie bereits in der Vorsaison, gelang es die Relegation für die Pro Series zu erreichen. Ein Umstand der gar nicht so selbstverständlich gewesen ist in der laufenden Spielzeit.

Unbeständiges Lineup

Die Jungen von TKA hatten auf dem Weg in die Pro Series überraschende Probleme mit der Teamfindung. Immer wieder musste das Lineup abgeändert werden. Sogar für die Relegation war es erforderlich, einen Standin zu verpflichten. Dieser Umstand ist umso überraschender, wenn ein Blick in die jüngere Vergangenheit geworfen wird. So lässt sich festellen, dass TKA Academy eigentlich ein Team aus einem Kollektiven österreichischen Mehrheitslineup gebaut hatte. Mittlerweile ist der letzte verbliebene Spieler Rizzi selbst. Doch die Neuverpflichtungen überzeugten allesamt, vor allem ist hier Benno „KEKMANNEN“ Schönstein zu erwähnen, der mit seiner AWP in der Relegation ein großes Stück zum Aufstieg beigetragen hat.

Alle Teams einmal gespielt

Zu Beginn in der Relegation ging es sofort gegen das mittlerweile ehemalige Pro Series Team, woopsports!. Der 2:1 Sieg nach Maps war gleich zu Beginn eine der großen Überraschungen. Im Finale setzte es eine klare 2:0 Niederlage gegen das ebenfalls aufgestiegene TTW. So kam es zum Showdown gegen Wooky eSports Black. In einem dramatischen Spiel gelang es ihnen, Alexander „AlexV“ Kroiss und Co. mit 2:0 zu besiegen. Der Aufstieg war perfekt, doch war am Anfang der Relegation nicht damit zu rechnen.

Vermutlich hat TKA selbst nicht mit einer erfolgreichen Absolvierung des Turniers gerechnet. Damit erhält die Pro Series eine der Topadressen im österreichischen E-Sport zurück. Ob das Team auch in den obersten Rängen der Tabelle anzufinden sein wird, ist aufgrund der Leistungsdichte nicht zu erwarten. Doch wer hätte am vergangenen Wochenende auch mit einem souveränen Aufstieg von TKA Academy gerechnet?

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